Ankunft in Bukarest

  • Gebundene Ausgabe: 266 Seiten

  • Verlag: Dittrich, Berlin; Auflage: 1. (1. September 2000)

  • Sprache: Deutsch

  • ISBN-10: 3920862635

  • ISBN-13: 978-3920862637

Eisiger Winter in Bukarest. Ein Mord, viele Verdächtige. Und eine junge, unerfahrene Ermittlerin auf diplomatischem Glatteis, die sehr schnell Licht ins Dunkel bringt und mehr als nur den Mord aufklärt.Die Olympiasiegerin im Judo Charlotte Valentin trifft im Winter 1996 als neue Mitarbeiterin der Deutschen Botschaft in Bukarest ein. Ein bekannter Diplomat, der kurz vor seiner Heimreise nach Deutschland steht, wird am zweiten Tag ihres Aufenthaltes in seinem Haus ermordet. Alle Botschaftsangehörigen außer Charlotte Valentin scheinen ein Motiv für den Mord zu haben. Das BKA kann wegen Schneetreibens nicht nach Bukarest fliegen. Charlotte Valentin wird deshalb vom deutschen Botschafter mit den Ermittlungen beauftragt. Die Spannung steigt mit jedem Gespräch, mit jeder Ortsbesichtigung in der für Charlotte völlig fremden Stadt Bukarest. Die rumänische Kripo wird eingeschaltet. Und Charlotte muss mit einem ehemaligen Mitarbeiter des rumänischen Geheimdienstes Securitate zusammenarbeiten. Wie nebenbei schildert Thomas Prinz in seinem Roman die rumänischen Verhältnisse in der Nach-Ceausescu-Ära, gibt Einblick in die sozialen und wirtschaftlichen Verhältnisse Rumäniens, in die Machenschaften der Mafia, die die lukrativsten Wirtschaftszweige kontrolliert. Am Schluss wird Charlotte Valentin überraschend mit ihrer Judoka-Vergangenheit konfrontiert. Dank dieser sportlichen Disziplin meistert sie jede brenzlige Situation souverän. Der erste Fall, den Charlotte Valentin bravourös löst. Nach Bukarest wird sie auch an andere Botschaften versetzt. Und ihr Ruf als erfolgreiche Mordfall-Ermittlerin eilt ihr durch die ganze Welt voraus."Heizung kaputt", schrie er gegen undefinierbare Klapper- und Motorengeräusche ankämpfend zu mir in den Fond und lachte aus einem unrasierten Gesicht. Über breite Boulevards führte der Weg entlang des Herastrau-Parks bis zu einem großen offenen Platz, über den in der beginnenden Morgendämmerung vereinzelte Dacias huschten. "Piata Aviatorilor", schrie mein walachischer Kutscher und kratzte dabei ein Guckloch in das Seitenfenster. Der Platz der Flieger also, an dessen südlicher Verlängerung sich das Monument zu Ehren der Helden der Luftfahrt erhob, ein überdimensionaler Bodybuilder mit zu Schwingen ausgestreckten Armen. Verfügbar bei Amazon und Buchhandlung Tucholsky.